Lagerbericht 2013

 

EIN LAGER, GEPRÄGT VON MUSIK UND KOLLEGIALITÄT

von Lena Studer & Denise Hauser

„Das wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten.“ -- Gustav Mahler (1860 – 1911)

 

Schon wieder ist die Woche auf dem Herzberg zu Ende, in der die Musik im Fokus lag. Die 54 Jugendlichen bereiteten sich während einer Woche intensiv auf dem Herzberg für ihre beiden Konzerte in Hellikon und Künten vor, die unter der Leitung von Frédéric Théodoloz (A-Band) und Peter Danzeisen (B-Band) standen.

Die Freude am 5. Oktober 2013 war gross, als man altbekannte Musikkolleginnen und -kollegen nach einem Jahr wieder zu Gesicht bekam. Nach einer kurzen Einführung durch den neuen Lagerleiter, Pascal Gruber, wurden die Registerlehrer vorgestellt. Dieses Jahr wurden die ambitionierten Teilnehmenden von Luca Frischknecht (Soprano & Solo-Cornets), Martin Käch (Backrow-Cornets), Roger Müller (Horns), Cyrill Perrenoud (Euphonium & Bariton), Tobias Lang (Posaunen), Simon Gertschen (Tubas) und Christoph von Bergen (Percussion) tatkräftig unterstützt.

Da die Registerlehrer nur bis Mitte der Woche zur Verfügung standen, wurden die Mitglieder der Aargauer Jugend Brass Band intensiv von den jeweiligen Lehrern auf die Probe gestellt. Dank der guten Vorbereitung jedes einzelnen Musikanten, war eine Steigerung des Niveaus schnell hörbar.

Während einer Stunde wurde uns am Dienstag der Dirigentenkurs vom Aargauischen Musikverband vorgestellt. Wir bekamen sogar die Gelegenheit, unsere ersten Versuche beim Dirigieren zu machen. Auch die Registerfotos wurden am Dienstag gemacht. Leider mussten wir dieses Jahr drinnen posieren, weil das Wetter nicht mitspielte. Sie sind jedoch trotzdem gelungen.

Am Mittwoch, nach den Einzelbewertungen, bei denen uns die Registerlehrer wertvolle Tipps für die Zukunft gaben, wurden sie verabschiedet. Wie jedes Jahr waren die Profis eine grosse Hilfe für die Jugendlichen. Am Nachmittag stand endlich Erholung auf dem Programm. Während es die Einen ins Aquarena nach Schinznach-Bad lockte, zogen andere die Stadt vor oder regenerierten sich in ihren Zimmern von ihren musikalischen Efforts.

Der Donnerstag wurde für alle ein strenger, aber lehrreicher Tag. Von nun an wurde nur noch in den Bands geprobt und nochmals an den schwierigen Passagen geübt. Dabei wurde das Zusammenspiel perfektioniert. Am Abend waren alle froh, als der Tag zu Ende war und sie in ihre Betten liegen durften.

Am Freitag wurden schon wieder die Koffer gepackt. Nachdem noch eine kurze Gesamtprobe auf dem Programm stand, bei der nochmals alle Stücke gespielt wurden, begaben sie sich auf den Weg nach Hellikon. Nach einer Vorprobe und den Bandfotos, wurde das Abendessen eingenommen. Bei Einzelnen waren bereits früh einzelne Adrenalinstösse spürbar und die Nervosität auf den Auftritt steigerte sich von Minute zu Minute. Das Konzert durften sie dem Publikum in Hellikon widmen, welches mit grossem Erfolg gemeistert wurde. Nun hoffte man, dass die überzeugende Darbietung am zweiten Konzertabend ebenso gut gelingen würde. Diese Hoffnung verwandelte sich dann auch in die Realität. Die Mitglieder der Aargauer Jugend Brass Band legten nochmals eine Steigerung vom Vorabend hin und präsentierte ihre Stücke mit Bravour. Nach der Verabschiedung der Dirigenten durch die Präsidentin, Christine Wiss, ging die Lagerwoche zu Ende.

Abschliessend möchten wir uns bei allen bedanken, welche diese unvergessliche und äusserst lehrreiche Musikwoche uns allen ermöglicht haben. Einen besonderen Dank gebührt unserem Lagerleiter, Pascal Gruber, den wir besonders für seine ausserordentliche Geduld und Kollegialität schätzen lernen durften. Es hät gfägt.